Unsere Reisevehikel Genty & Jeep

Unsere Reisevehikel Genty & Jeep

3. Oktober 2010

063 - Carson Valley

Am Samstag (2.10.10) fuhren wir mit dem Jeep nach Reno um die Lokalität des RV-Service und eine Uebernachtungsgelegenheit für Sonntag Abend zu rekognoszieren. Beim Herumfahren entdeckten wir gleich hinter dem RV-Service mitten in der Stadt grosse Weiden mit Schafen und Pferden. Bei denen könnten wir den Genty gut abstellen. Wir werden sehen.

Auf der Rückfahrt nach Minden erlebten wir einen starken Temperatursturz. Das Thermometer fiel innert kurzer Zeit von 30C auf 13C und es regnete wie aus Kübeln.

Position:
38.95729N 119.7696W 4709 ft



Weil wir am Montag-Morgen nicht zuerst eine Stunde fahren wollten bis zum RV-Service, brachen wir unsere Zelte schon am Sonntag (3.10.10) ab und fuhren nach Reno. Beim Wal-Mart füllten wir unsere Essens-Vorräte auf. Dieser Wal-Mart ist einer der wenigen, die Camping auf ihrem Parkplatz nicht erlauben. Wir fragten dann trotzdem und erhielten das OK zum einmaligen übernachten mit der Auflage, aber immer im Genty zu sein. Kein Problem für uns. Das Wetter war weiterhin kühl und regnerisch mit einzelnen Aufhellungen.



Ein paar Föteli gibt es hier.


Positiion:

39.47926N 119.7972W 4456 ft

1. Oktober 2010

062_1 - Neue Vorderpfoten für Genty

Freitag (1.10.10)

Unser Genty hat 6 grosse Räder. (Doppelbereifung hinten) Die Reifen sind 275/70 R22.5, also LKW-Reifen. Die meisten grossen Motorhomes sind mit Michelin- oder Goodyear-Reifen bestückt, wobei die Michelin-Reifen als die Besten auf dem Markt gelten. Weil Motorhomes nicht soviele Meilen abspulen wie Lastwagen, sind die Profile auch nach vielen Jahren noch gut. Wahrscheinlich würde das Profil bei den meisten RV's das ganze Leben reichen. Wenn da nur nicht das Alter wäre. Nicht beim Fahren, sondern vor allem beim Stehen schaden Sonne, Ozon und trockene Luft den Reifen auf die Dauer. Obwohl wir die Reifen bei längeren Aufenthalten immer abdecken, nagt der Zahn der Zeit trotzdem daran. Aus diesen Gründen, empfiehlt Michelin, die RV-Reifen spätestens nach 6 Jahren auszuwechseln ungeachtet des noch vorhandenen Profils.

Jeder Reifen hat das Herstellungsdatum eingepresst. Unsere Reifen sind zwischen  6 und 7 Jahren alt. Neue Michelin Reifen kosten $650/Stück. Das ist viel Geld für 6 neue Reifen. Unsere Reifen sind in relativ gutem Zustand, haben aber auf den Seitenwänden ein paar kleine Risse. Wir wissen auch, dass ein 18 Tonnen schweres Fahrzeug bei einem geplatzten Vorder-Reifen nicht mehr gehalten werden kann. Aus reinen Sicherheitsüberlegungen haben wir uns vor ein paar Wochen entschlossen, die Vorderreifen auszuwechseln. Wir haben online nach einem guten Angebot gesucht und von einer Werkstatt in der Nähe von Dayton ein gutes Angebot erhalten ($1150 inkl. Auswuchten und Montage). Bei dieser Werkstatt hatten wir am Freitag einen Termin.

Leider hat uns Google Maps bei der Suche wieder einmal einen Streich gespielt und wir fuhren zuerst knapp an der Werkstatt vorbei. Telefonisch hat uns der Verkäufer dann aber richtig angewiesen. Nur ist es nicht so einfach, mit einer Fahrzeugkombination von 18m zu wenden. In einem nahen Bauplatz mit vielen Lastwagen konnten wir dann aber umkehren.

Unsere neuen Reifen lagen schon bereit und Dean von Purecell machte sich an die Arbeit. Aufbocken und Abnahme der Räder war kein Problem. Wie jeder Pneuhändler hat auch diese Werkstatt eine Maschine zum entfernen und montieren der Reifen. Nur, unsere sind Lastwagen-Reifen - und die passen nicht auf die Maschine. So musste Dean die Reifen "von Hand" von den Felgen nehmen und auch die Neuen wieder von Hand montieren. Wir dachten, dass würde ja Stunden dauern, doch oh-weh. Dean ist seit vielen Jahren im Pneu - Business. In 1 (einer) Minute hatte er den Pneu mit Hilfe von zwei brecheisen-ähnlichen Einsenstangen ab der Felge genommen und in 2 Minuten den Neuen wieder montiert. Fürs Auswuchten stand dann eine Maschine zur Verfügung. Mit allem Drum und Dran waren wir in weniger als einer Stunde fertig. Jetzt hat der Genty zwei neue Vorderpfoten.

Weil unsere hintere Klima-Anlage kürzlich kaputt gegangen ist, mussten wir noch einen RV-Service finden für Reparatur oder Austausch. Beim Besuch einer kleinen RV-Werkstatt in der Nähe lernten wir, dass wir uns besser an eine grössere Werkstatt wenden. So fanden wir Sierra RV in Reno. Dort haben wir einen Termin für Montag 0900 erhalten.

Für das Wochenende fuhren wir nach Minden zum Carson Valley Inn RV Resort, wo wir uns auf einem etwas knappen aber schönen Platz einrichteten. Nachtessen gab es dann im Restaurant.


Bilder von der Montage gibt es hier.

Position:
38.95729N    119.7696W    4709 ft

062 - Lonely Highway

Die US-50 ist eine Querverbindung von Küste zu Küste der USA. Sie führte ursprünglich von Sacramento, CA nach Maryland an der Ostküste. Sie wurde 1926 gebaut. Der Teil in Nevada ist die zweitwichtigste von nur drei Querverbindungen (die wichtigste ist die I-80 im Norden) quer durch den Wüstenstaat Nevada. Weil es auf der ganzen Strecke durch die Wüste nur zwei Kleinstädte und ganz wenige Dörfer gibt, wird diese Strasse auch "The lonliest Road in America" genannt.

Auf dieser Strasse fuhren wir am Donnerstag (30.9.10) und Freitag (1.10.10) von Baker bis in die Reno-Gegend. 25 Meilen westlich von Austin übernachteten wir "in the middle of nowhere" bei der Ruine einer früheren Post-Station. Erstaunlich war, dass wir trotz der Einsamkeit immer wieder kleine Gruppen von Rindern entdeckten. Auch an unserem Rastplatz kamen gegen Abend plötzlich ein paar davon den Berg hinunter. Sie waren aber so scheu, dass sie schon beim öffnen der Türe davonrannten.

Föteli von den beiden Tagen gibt es hier.

Position Donnerstag:
39.56745N 117.5103W 5946 ft

Position Freitag:
38.95729N 119.7696W 4709 ft